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Malteser im Rasseportrait

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MalteserHerkunft und Rassegeschichte

Die genaue Herkunft des Maltesers ist bisher noch nicht genau geklärt. Sicher ist, dass der Malteser ist eine besonders alte Hunderasse ist und bereits bei den alten Ägyptern und in Griechenland beliebt war. Später wurde der kleine Hund als Rattenfänger in Hafengebieten eingesetzt, daher kommt auch sein Name: das semitische Wort màlat bedeutet übersetzt Hafen oder Zuflucht. In der Renaissance fand der Adel Gefallen am Malteser und züchtete ihn als kleinen Begleiter und Schoßhund.

Beschreibung

Der Malteser gehört zu den sehr kleinen Hunderassen. Charakteristisch für diese Rasse ist das bodenlange weiße Fell.

Größe

Rüden erreichen eine Widerristhöhe von 21-26 cm, Hündinnen werden in der Regel nicht größer als 23 cm.

Gewicht

Sowohl Rüden, als auch Hündinnen erreichen ein Gewicht von 3-4 kg.

Fellfarben und –länge

Das Fell des Maltesers ist bodenlang, glatt und dicht ohne Unterwolle. Die Farbe ist immer reinweiß.

Charakter und Wesen

Der Malteser ist ein besonders aufgeweckter, temperamentvoller Hund, der gerne in Gesellschaft ist. Er tobt und spielt gerne, was ihn zu einem perfekten Hund für Familien mit Kindern macht. Doch auch als Begleithund für Senioren und Singles ist er bestens geeignet, denn er ist sehr anhänglich und verschmust.

Haltung

Da ein Malteser ein kleiner Hund ist und nicht viel Platz wegnimmt, kann man ihn problemlos auch in einer Wohnung in der Stadt halten. Trotzdem braucht er viel Platz für Bewegung und täglich mehrmals Auslauf. Einmal am Tag sollte es auch eine lange Runde sein, in der er rennen und sich auspowern kann.  Seine Größe und sein Wesen machen ihn zu einem idealen Hund für Familien mit Kindern oder Senioren. Singles sollten ausreichend Zeit mitbringen – die kleinen Hunde benötigen viel Aufmerksamkeit und möchten nicht lange alleine zuhause gelassen werden. Langweilt sich der Malteser, wird er nämlich schnell zum Kläffer. Viel Auslauf und Spielen bilden daher das tägliche Pflichtprogramm.

Erziehung

Wie bei jedem Hund, sollte die Erziehung des Maltesers bereits im Welpenalter beginnen. Dabei braucht es viel Geduld und liebevolle Strenge, denn auch der niedlichste Hund braucht Grenzen und Regeln. Der Malteser ist ein sehr intelligenter und aufgeweckter Hund. Auch Anfänger können ihn mit genug Konsequenz und ein paar Leckerchen erziehen. Wer dennoch unsicher ist, kann mit seinem Welpen eine Hundeschule besuchen und dort die wichtigsten Grundlagen lernen.

Pflege und Gesundheit

Fellpflege

Das Fell des Maltesers ist lang und sehr pflegeaufwändig. Vor allem, wenn es bodenlang ist, sammelt sich vermehrt Staub und Schmutz im Haarkleid, der täglich entfernt werden muss. Sorgfältiges Bürsten und Kämmen verhindert, dass das Fell verfilzt. Wer den Pflegeaufwand ein wenig geringer halten möchte, kann das Fell seines Maltesers auch etwas kürzer schneiden. Tägliche Pflege muss dennoch sein.

Rassetypische Krankheiten

Zu den rassetypischen Krankheiten beim Malteser gehören vor allem Probleme mit den Kniescheiben. Dieses Risiko wird noch erhöht, wenn der Hund zu schwer ist und/oder zu wenig Bewegung bekommt. Zudem können Erkrankungen der Augen, Hautentzündungen und Hautausschläge oder Zahnprobleme auftreten. Durch eine gesunde Ernährung, ausreichende Bewegung und eine regelmäßige Kontrolle beim Tierarzt können die meisten Krankheiten aber verhindert oder wenigstens frühzeitig erkannt und erfolgreich behandelt werden.

Ernährung/Futter

Der Malteser Hund kann sowohl mit Nassfutter, als auch mit Trockenfutter oder BARF ernährt werden. Wichtig ist, dass die Nahrung aus hochwertigen Zutaten besteht und ausgewogen ist. Der Malteser braucht nicht ganz so viel Fleisch, wie andere Hunderassen und kann daher entsprechend mehr Gemüse vertragen. Hochwertige Öle liefern wichtige Nährstoffe und sorgen für glänzendes Fell. Der Malteser hat einen hohen Flüssigkeitsbedarf, da er viel hechelt. Er sollte daher stets Zugang zu frischem Trinkwasser haben. Das richtige Futter für deinen Malteser findest du hier.

Lebenserwartung

Mit 12-15 Jahren ist die Lebenserwartung eines Maltesers im Schnitt einige Jahre länger, als die eines großen Hundes.

Malteser kaufen

Für einen Malteser Welpen zahlt man bei einem eingetragenen Züchter um die 1000 Euro. Deutlich günstiger ist ein Malteser aus dem Tierheim oder von einer Tierschutzorganisation. Hier muss lediglich eine Schutzgebühr von ca. 100 – 200 Euro bezahlt werden. Vor dem Kauf sollte man sich genau über den Malteser informieren und sich mehrere Züchter und Tiere anschauen. So kann man sicher gehen, dass man ein gesundes und gut gepflegtes Tier kauft und später keine bösen Überraschungen erlebt.

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