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Die 10 besten Hundetricks

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HundetricksHunde sind neugierig und wollen beschäftigt werden. Wenn sie sich langweilen, entwickeln sie oft unangenehme Unarten. Hundetricks erweisen sich da als gute Möglichkeit, dein Haustier geistig herauszufordern. Neben der Abwechslung sind die Hundetricks auch für die körperliche Fitness und Beweglichkeit wichtig. Damit dein Vierbeiner aufmerksam bei der Sache bleibt, muss er verstehen, was du willst. Jeder Trick sollte schrittweise eingeübt werden. Zunächst lockst du ihn mit der Hand oder einem Leckerli in eine bestimmte Richtung oder Körperhaltung. Sobald er beginnt, die gewünschte Bewegung auszuführen, lobst du ihn. Mit der Zeit kann er die Übung immer besser und präziser ausführen. Denke dir für jeden Trick ein Kommando aus, das du während des Übens deutlich aussprichst. Das Ziel sollte sein, dass dein Vierbeiner den Hundetrick auf Kommando oder Handsignal ausführen kann.

Was ist beim Üben von Hundetricks zu beachten?

Jeder Hund hat individuelle Vorlieben und Abneigungen. Wenn dein Haustier eine bestimmte Routine nicht mag, suche dir eine andere aus. Ungeliebte Übungen machen euch beiden keine Freude. Dann ist es besser, einen neuen Trick zu finden, der deinem Vierbeiner eher gefällt. Außerdem hängt es von der Anatomie, der Größe und dem Gewicht deines Hundes ab, welche Tricks für ihn geeignet sind. Wichtig ist, dass ihr beide Spaß habt. Übe mit jungen Hunden nur für kurze Zeit, damit sie nicht die Motivation verlieren. Ausgiebiges Loben und Belohnungen helfen beim Training.

Trick 1: Pfötchen geben

Pfötchen geben gehört zu den Klassikern unter den Hundetricks. Zum Einüben lässt du deinen Hund sitzen. Dann nimmst du mit einer Hand die entgegengesetzte Pfote und sagst deutlich das Kommando, das er mit diesem Trick verbinden soll. Mit der Zeit lernt er, die Pfote selbst zu heben. Am Ende des Trainings sollte er die Übung beidseitig beherrschen.

Trick 2: Abklatschen/Give me five

Aus dem Pfötchengeben kannst du gut einen weiteren Trick entwickeln: Abklatschen – auch „high five“ oder „give me five“ genannt – unterscheidet sich vor allem dadurch, dass du deine Hand nicht waagerecht, sondern senkrecht hältst. Führe daraufhin seine Pfote gegen die Handfläche. Dabei sprichst du das Kommando, auf das er reagieren soll. Übe so lange, bis er selbstständig darauf hört.

Trick 3: Steppen

Wenn dein Hund das beidseitige Pfötchengeben beherrscht, kannst du ihm das Steppen beibringen. Hierzu muss er nur verstehen, dass er auf deine Beinbewegung reagieren soll. Lass ihn die Sitzposition einnehmen und stelle dich gegenüber auf. Hebe ein Bein und ermuntere ihn durch Stimme oder leichte Berührung, dass er das entgegengesetzte Bein hebt. Wenn er sicher mit beiden Vorderbeinen auf das Kommando reagiert, könnt ihr eine schöne Tanzroutine einüben.

Trick 4: Männchen machen

Das Männchenmachen gehört zu den beliebtesten Hundetricks. Bei dieser Übung muss sich dein Vierbeiner in der Endposition ausbalancieren. Es kann etwas dauern, bis er sein Gleichgewicht gefunden hat und Männchen machen kann. Zum Einüben des Tricks lässt du ihn sitzen und lockst ihn mit einer Hand nach oben und hinten. So verlagert er das Gleichgewicht auf die Hinterbeine und hebt seine Vorderbeine. Wichtig ist, dass du die Hand nicht zu hoch hältst, damit er nicht versucht, aus der Sitzposition aufzustehen.

Trick 5: Rolle

Lasse deinen Hund zunächst Platz machen. Wenn er ganz ruhig liegt, führst du die Hand, der er folgen soll, über seinen Rücken in die Richtung, in die er rollen soll. Am Anfang kannst du ihn vorsichtig mit der anderen Hand weiterrollen, sobald er mit der Rollbewegung anfängt. Perfekt ist der Trick, wenn dein Hund auf dein Handsignal nach beiden Seiten rollen kann.

Unsere Kollegin Anne hat diesen Trick mit ihrer Berner Sennenhündin Elfie für euch getestet und zeigt euch hier das erfolgreiche Ergebnis:

Trick 6: Im Kreis drehen

Damit dein Vierbeiner diesen Trick einüben kann, muss er vorher gelernt haben, deiner Hand oder einem Lockgegenstand zu folgen. Dann ist es für dich im nächsten Schritt einfach, deine Hand oder diesen Gegenstand in einem Kreis zu bewegen. Nachdem eine komplette Kreisbewegung vollendet ist, sagst du deutlich das Wort, das du als Kommando gewählt hast, und belohnst deinen Vierbeiner für seine Leistung.

Trick 7: Slalom durch die Beine

Aus dem Drehen im Kreis kannst du einen weiteren beliebten Hundetrick entwickeln. Statt in einer Kreisbewegung führst du deine Hand mit dem Lockgegenstand oder dem Leckerli durch deine Beine. Wenn dein Hund vollständig hindurchgelaufen ist, belohnst du ihn und machst den nächsten Schritt. Zu Beginn solltest du die Lockhand nahe am Boden führen. Später kannst du dich immer weiter aufrichten, bis ihr den Trick in deiner normalen Gehhaltung ausführen könnt.

Trick 8: Sprung durch die Arme

Am sichersten ist es, wenn du dir bei den ersten Übungseinheiten einen Helfer suchst. Knie‘ dich auf den Boden und forme mit deinen Armen einen Kreis. Dein Helfer nimmt deinen Hund an die Leine, die er durch deinen Armkreis führt. Wenn du das Kommando gibst, das du für diesen Trick ausgewählt hast, zupft dein Helfer leicht an der Leine und lockt den Vierbeiner durch deine Arme. Sobald dein Hund ohne Zögern durch einen tiefen Kreis läuft, kannst du die Arme höher nehmen.

Trick 9: Kriechen/Robben

Lasse deinen Hund auch bei diesem Trick zunächst Platz machen und lege ihm leicht eine Hand auf den Rücken. Mit der anderen Hand lockst du ihn in eine Vorwärtsbewegung. Sobald er dabei aufsteht, drückst du ihn sanft in die Platz-Position zurück. Jede richtige Kriechbewegung wird sofort belohnt. Wenn er diese Übung auf Stimmkommando beherrscht, kannst du einige Schritte von ihm weggehen und das Robben von dort aus weiterüben.

Trick 10: Leckerli balancieren und fangen

Ein toller Hundetrick für Fortgeschrittene besteht darin, ein Leckerli auf der Nase zu balancieren und auf Kommando zu fangen. Für diesen Trick müsst ihr zunächst das Fangen üben. Wirf deinem Hund Leckerlis zu und gib beim Werfen das Kommando, auf das er später reagieren soll. Bei dieser Übung lässt sich schon erkennen, wie geschickt dein Vierbeiner beim Fangen ist. Danach trainiert ihr das Balancieren auf der Nase. Dazu hältst du mit einer Hand ganz sanft und vorsichtig den Fang und legst mit der anderen kurz ein Leckerli auf die Nase. Nach und nach lässt du den Kopf deines Hundes los und verlängerst die Liegezeit. Zum Schluss gibst du das Kommando, das du beim Fangen eingeübt hast und dein Hund darf sich das Leckerli holen.

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Kommentare, Fragen und Antworten
  1. Tatjana sagt:

    Voll süß das Video!

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