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Labrador Retriever im Rasseportrait

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Labrador RetrieverHerkunft und Rassegeschichte

Der Ursprung des Labradors liegt in Neufundland. Die dort ansässigen St. John’s Hunde gelten als die wahrscheinlichsten Urahnen des heutigen Labradors. Im 19. Jahrhundert fand der Labrador schließlich seinen Weg nach Großbritannien und wurde dort vom Adel als Jagdhund etabliert. Seine Anerkennung als eigenständige Rasse erhielt der Labrador 1903. Anschließend entwickelten sich die Zuchtbemühungen in zwei unterschiedliche Richtungen weiter: eine schlanke und etwas kleinere Arbeitslinie und eine kompaktere und schwerere Showlinie.

Beschreibung

Der Labrador hat einen kräftigen, muskulösen und kompakten Körperbau. Besonders charakteristisch sind seine „Otterrute“ sowie der breite Kopf mit den Schlappohren. Davon weicht die Arbeitslinie (auch Field-Trail-Labrador genannt) allerdings ein wenig ab.

Größe

Rüden haben idealerweise eine Widerristhöhe von 56-57 cm und Hündinnen sind mit 54-56 cm ein wenig kleiner.

Gewicht

Rüden werden zwischen 29 und 36 Kg schwer, Hündinnen erreichen 25 – 32 Kg.

Fellfarben und -länge

Ursprünglich gab es den Labrador nur in schwarz. Andere Farben galten zunächst als Fehlzüchtungen und wurden getötet. Gelbe und braune Rassevertreter fanden jedoch zunehmend Liebhaber und diese Farben wurden später in den Rassestandard mit aufgenommen. In einem Wurf können Welpen aller drei Farbvarianten vorkommen. Der Labrador hat kurzes, dichtes Stockhaar mit wetterbeständiger Unterwolle.

Charakter und Wesen

Der Labrador gilt als perfekter Hund für Familien und aktive Menschen. Der Hund arbeitet gerne mit und möchte es seinem Besitzer immer recht machen, ist sehr menschenbezogen, gutmütig und nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen.

Haltung

Der Labrador zählt zu den beliebtesten Rassen überhaupt, was nicht zuletzt seinem sanften Wesen und seiner Eignung als Familienhund geschuldet ist. Er ist allerdings auch sehr aktiv, hat viel Energie und benötigt ausreichende geistige und körperliche Beschäftigung und täglich viel Auslauf. Er eignet sich keinesfalls für die Haltung in einer kleinen Stadtwohnung. Ebenso wenig ist eine Zwingerhaltung für den Labrador geeignet.

Erziehung

Zwar gilt der Labrador Retriever als Anfängerhund, er braucht aber trotzdem gute Erziehung und Führung. Wie jede andere Rasse, muss er von klein auf trainiert werden. Es benötigt viel Ruhe, positive Verstärkung, das ein oder andere Leckerchen und vor allem Konsequenz, den Labradorwelpen zu erziehen und zu sozialisieren. Das gilt besonders für die Flegelzeit im Teenageralter, wenn der Labrador gerne seine Grenzen und die Nerven seiner Besitzer testet. Eine Hundeschule kann insbesondere für Neulinge eine große Hilfe sein.

Pflege und Gesundheit

Fellpflege

Die Fellpflege des Labradors ist nicht sehr aufwendig oder zeitraubend. Regelmäßiges Bürsten mit guten Pflegeutensilien reicht meist schon aus, um das Fell frei von Staub und Dreck zu halten. Der Labrador haart das ganze Jahr über und der Staubsauger muss somit sicherlich häufiger als sonst zum Einsatz kommen. Neben der Fellpflege müssen auch Ohren, Augen, Krallen und Pfoten immer wieder Aufmerksamkeit erhalten und bei Bedarf in die Pflege mit eingebunden werden. Wer seinen Labrador Retriever zudem bei der Schönheitspflege auf Parasiten, Wunden, Verletzungen, Hautveränderungen und andere Auffälligkeiten untersucht, leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung und zum Wohlbefinden des Tieres.

Rassetypische Krankheiten

Wie bei anderen großen und schweren Hunderassen können beim Labrador Retriever Hüftgelenksdysplasie (HD) oder Ellbogendysplasie (ED) durchaus vorkommen. Auch Gelenkschäden wie bei Osteochondrosis dissecans (OCD) beeinträchtigen die Lebensqualität sehr. Es ist darum enorm wichtig, große Belastungen des Bewegungsapparates beim Welpen bzw. Junghund zu vermeiden und den Labrador zum Beispiel so wenig Treppen wie möglich steigen zu lassen. Daneben treten manchmal auch Augenerkrankungen auf, wie die Progressive Retina Atrophie (PRA) oder der Hereditäre Katarakt (HC).

Ernährung/Futter

Besitzer sollten auf eine gesunde Linie des Hundes achten, denn der Labrador frisst viel und gern und neigt dementsprechend zu Übergewicht. Es sollte ausschließlich hochwertiges Futter mit hohem Fleischanteil, knackigem Gemüse und Obst und weiteren wertvollen Inhaltsstoffen im Napf landen. Weniger gut sind hingegen viel Getreide, Konservierungs- und Farbstoffe sowie Geschmacksverstärker.

Ob am Ende Trockenfutter, Nassfutter oder gar rohes Futter (BARF) im Hundemagen landet, ist häufig Geschmacks- und Überzeugungssache seines Besitzers. Hauptsache, der Vierbeiner wird ausgewogen ernährt und erhält alle wichtigen Inhaltsstoffe. Zusätzliche kalorienreiche Leckerlis sollten natürlich sparsam zum Einsatz kommen.

Lebenserwartung

Kommt der Hund von einem seriösen Züchter, wird er artgerecht gehalten, gesund ernährt und bekommt ausreichend Beschäftigung, stehen die Chancen gut, dass der Labrador Retriever seine Besitzer 10-12 Jahre erfreuen wird.

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Der Welpe sollte auf jeden Fall von einem eingetragenen und seriösen Züchter stammen, damit er den bestmöglichen Start ins Leben hat, gesund ist und spätere Erbkrankheiten eher unwahrscheinlich sind.

 

Dieser Text wurde in Zusammenarbeit mit labradorseite.de erstellt.

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