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Dobermann im Rasseportrait

1965
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DobermannHerkunft und Rassegeschichte: vom Schutzhund zum treuen Familienhund

Der Dobermann wurde nach seinem ersten Züchter Friedrich Louis Dobermann benannt. Im 19. Jahrhundert paarte der deutsche Hundefänger scharfe Hunde aus seinem Revier und versuchte so einen Hund zu züchten, der ein wachsamer und tapferer Mitarbeiter für ihn sein sollte. Dazu verwendete er sogenannte „Fleischerhunde“, Deutsche Schäferhunde, Pinscher, Doggen, Weimaraner und Jagdhunde. Heraus kamen zunächst wachsame, nahezu aggressive Hunde, die erst nach und nach zum heutigen Dobermann entwickelt wurden. Heute ist dieser Hund sowohl solider Schutzhund, als auch treuer Begleiter und Familienhund.

Beschreibung

Der Dobermann ist ein mittelgroßer Hund, mit einem muskulösen Körperbau. Trotz seiner Kräftigen Statur wirkt er elegant und stolz.

Größe

Rüden erreichen eine Widerristhöhe von 68 – 72 cm, Hündinnen bleiben mit 63 – 68 cm etwas kleiner.

Gewicht

Das Gewicht von Rüden liegt bei ca. 40 – 45 kg, während Hündinnen 32 – 35 kg erreichen.

Fellfarben und –länge

Dobermänner sind schwarz oder braun. Charakteristisch für sie sind die rotbraunen Abzeichen am Fang, den Pfoten, den Innenseiten der Hinterbeine, an der Kehle und den Sitzbeinhöckern. Das Fell ist kurz, glatt und sehr glänzend.

Charakter und Wesen: treu und verschmust

Fremden gegenüber ist der Dobermann misstrauisch und verteidigt sein Herrchen und dessen Besitz mit Entschlossenheit, Mut und großem Selbstbewusstsein. Obwohl er aus diesen Gründen gerne als Wachhund eingesetzt wird, hat er kein grundsätzlich aggressives Wesen. Er ist stattdessen sehr anhänglich, treu und sogar verschmust.

Haltung nur mit viel Platz und Auslauf

Allein schon wegen seiner Größe ist der Dobermann nicht unbedingt für eine Haltung in einer kleinen Wohnung geeignet. Viel wohler fühlt er sich mit viel Platz in einem Haus mit Garten zum Rumtoben. Der Dobermann ist ein sehr aktiver Hund, braucht viel Bewegung und will viel gefordert werden. Hundesportarten wie Agility oder Obedience sind für ihn daher ideal. Er ist der perfekte Hund für aktive, sportliche Menschen und powert sich gerne beim gemeinsamen Sport aus. Klassischerweise werden Dobermänner als Wachhunde oder Schutzhunde gehalten. Besonders beliebt ist er bei der Polizei oder dem Zoll. Doch auch als Familienhund ist der Dobermann sehr geeignet. Er hat ein grundsätzlich freundliches Wesen und ist anhänglich und kinderlieb.

Erziehung: der Dobermann will gefordert werden

Der Dobermann ist ein sehr kluger Hund und ausgesprochen lernfähig, am Lernen hat er sogar große Freude. Er sollte daher von Anfang an regelmäßig gefordert werden. Er ist ursprünglich ein Schutzhund und braucht daher eine Aufgabe und tägliches Training. Der angeborene Beschützerinstinkt muss in die richtige Bahn gelenkt werden, damit der Hund nicht scharf oder aggressiv wird. Dazu braucht es eine liebevolle, aber konsequente Erziehung und eine gute Sozialisierung. Für Anfänger ist der Dobermann daher nicht der geeignete Hund.

Pflege und Gesundheit

Fellpflege

Das kurze Fell des Dobermanns hat keine Unterwolle und ist sehr pflegeleicht. Alle paar Tage einmal mit einer weichen Bürste über das Fell bürsten reicht vollkommen aus. So wird das Fell von Staub, Schmutz und abgestorbenen Haaren befreit und die Durchblutung angeregt.

Rassetypische Krankheiten

Zu den erblich bedingten Krankheiten, die bei dieser Rasse auftauchen können, zählen unter anderem:

– Blue Dobermann Syndrom
– Dancing Dobermann Disease
– Schilddrüsenunterfunktion
– Herzmuskelerkrankungen
– Hüftgelengsdysplasie

Je aufmerksamer der Hund beobachtet wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, eine Krankheit früh zu entdecken und erfolgreich zu behandeln.

Ernährung/Futter

Um fit und gesund zu bleiben und täglich genug Energie zu haben, braucht der Dobermann eine gute Ernährung. Das richtige Futter kann zudem die Leistung und sogar die Lebenserwartung steigern. Er kann sowohl mit Nassfutter, als auch mit Trockenfutter oder BARF ernährt werden. Wichtig ist dabei, dass die Inhaltsstoffe des Futters hochwertig sind und der Hund alle nötigen Nährstoffe bekommt. Ideal sind ein hoher Fleischanteil, kein Zucker und keine Farb- und Konservierungsstoffe. Bei Fertigfutter gilt: je kürzer die Zutatenliste, desto besser.

Lebenserwartung

In der Regel wird ein Dobermann zwischen 10 und 13 Jahre alt. Bei idealen Haltungsbedingungen und guter Ernährung, kann sich die Lebenszeit auch verlängern.

Dobermann kaufen

Der Preis für einen Welpen von einem eingetragenen Züchter liegt bei durchschnittlich 1200 Euro. Dafür kann man bei einem Züchter sicher sein, einen gesunden Hund mit Papieren zu bekommen. Wer lieber einem erwachsenen Hund ein neues Zuhause geben möchte, kann sich seinen Dobermann auch im Tierheim oder bei „Dobermänner in Not“ holen.

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