„Barf“ es mal was anderes sein?

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B.A.R.F. - Biologisch artgerechte Rohe Fütterung

B.A.R.F. – zunächst als Abkürzung für „Born-Again Raw Feeders“ (wiedergeborene Rohfütterer), später „Bones And Raw Foods“ (Knochen und rohes Futter), im Deutschen bekannt unter „Biologisches Artgerechtes Rohes Futter“.

Gemeint ist eine Methode der Ernährung, die sich an den Fressgewohnheiten der Wölfe orientiert. Wölfen waren bekannte Futtermittelhersteller sicherlich kein Begriff. Unbeeindruckt von der Vielfalt und der Aufmachung all dieser Produkte hätte sich der Wolf wahrscheinlich für das frisch erlegte Beutetier entscheiden. Knochen, Fleisch und Innereien – eine vollwertige Nahrung. Da unser geliebter Haushund vom Wolf abstammt, warum dann nicht auf die natürliche Nahrung seiner Vorfahren zurückgreifen?

Viele Vierbeiner leiden an einer Futtermittelunverträglichkeit. Nicht selten ist Getreide ein Auslöser dafür. Für solche Hunde eignet sich die Rohfütterung besonders. Aber nicht nur diese Hundebesitzer informieren sich über diese Form der Ernährung. Ganz im Gegenteil. Der Trend „Barfen“ nimmt immer mehr zu.

Für noch skeptische und uninformierte Herrchen wollen wir hier ein paar Richtlinien, wertvolle Tipps auflisten!

Richtlinien zur Fütterung nach B.A.R.F.

Rohes Fleisch

Rind, Kalb, Huhn, Pute, Hase Ziege, Schaf, Lamm, Pferd, Wild und Fisch liefern wichtige Nährstoffe wie Proteine, Fette (essentielle Fettsäuren), Mineralien und Vitamine. Wichtig: Rohes Schweinefleisch sollte nie gefüttert werden, da es den für Hunde gefährlichen Aujeszky-Virus enthalten kann!

Innereien

Innereien sollten 1 mal pro Woche gefüttert werden. Mägen, Nieren und Leber eignen sich hervorragend.

Knochen

B.A.R.F. - Hund mit rohem KnochenUnd zwar rohe Knochen! Sie enthalten nicht nur wertvolle Nährstoffe wie Eisen und Calcium, sie sind zudem eine gute Beschäftigung für alle Hunde und eine Wohltat für deren Zähne. Knochen stärken das Gebiss und reinigen die Zähne. Geeignet sind Rinderknochen von der Brust, Geflügelknochen, Lammbrust, Ziegen- oder Schafslammgerippe, Kalbsknochen, Kaninchenknochen. Wichtig: Niemals gekochte Knochen! Und achten Sie darauf, dass die Knochen noch rohes Fleisch besitzen.

Gemüse

Rohes Obst und Gemüse liefern wichtige Vitamine, Enzyme und Ballaststoffe. Tipp: Obst und Gemüse mit einem Pürierstab zerkeleinern. Sonst kann Ihr Hund die Nährstoffe  nicht vollständig verdauen.

Fette

Kaltgepresste Öle wie Lachsöl, Nachtkerzenöl, Hanföl, Leinöl, Wallnussöl und Rapsöl helfen dem Hund, die fettlöslichen Vitamine in den Lebensmitteln zu verwerten.

Milchprodukte

Naturjoghurt, Quark, Dickmilch und Käse mit geringem Laktosegehalt sind vorzügliche Eiweisslieferanten.

Kräuter

Frische Kräuter aus dem Garten wie Löwenzahn oder Petersilie kann man bedenkenlos unter das Futter mischen. Pürieren nicht vergessen! Bei Zugabe von Kräutern sollten Sie sich vorher über deren Wirkung auf den Organismus informieren!

Als Futterland Kunde wissen Sie ja, dass wir beim Trend „Barfen“ noch nicht mitmachen können. Gut verträgliche, gesunde Futtermittel gibt’s aber natürlich auch im Futterland. Beispielsweise die gesamte Linie von Happy Dog – für groß und klein, alles dabei: Hochwertige Mahlzeiten aus wertvollen Rohstoffen mit garantierter Herkunftssicherheit und einer Verdaulichkeit von 90%.

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