Wie ernähre ich meinen Hund richtig? Teil 2: Die drei Hauptnährstoffe

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Wie ernähre ich meinen Hund richtig? Die drei Hauptnährstoffe.

Im heutigen Beitrag möchten wir auf die einzelnen Hauptnährstoffe eingehen und deren Bedeutung für Organismus des Hundes erläutern.

Die Energielieferanten: Kohlenhydrate

Monosaccharide: bestehen aus einem Zuckerbaustein: z.B Glucose, Fructose Disaccharide: bestehen aus zwei Zuckerbausteinen, z.B. Laktose (Milchzucker), Saccharose (Haushaltszucker) Polysaccaride: bestehen aus mehreren Zuckerbausteinen, z. B pflanzliche und tierische Stärke, Glycogen, Ballaststoffe, Rohfaser

KohlenhydrateAufgaben

Kohlenhydrate sind wichtige Energielieferanten. Sie werden in einfache Glucosemoleküle zerlegt. Diese werden entweder direkt zur Energiegewinnung genutzt oder in Form von Glycogen im Körper gespeichert. Alles was darüber hinaus zugeführt wird, wird in Fett umgewandelt. Ein dauerhafter Kohlenhydratüberschuss führt zum Übergewicht des Hundes.

Wichtig! Kohlenhydrate werden beim Hund erst im Darmtrakt zu einzelnen Glukose Molekülen zerlegt. Daher ist es besonders bei Vielfachzuckern wie Stärke und Zellulose wichtig diese Nahrungsbestandteile vor der Zufuhr ausreichend aufzuschließen (erhitzen) bzw zu zerkleinern. Erst dann sind die Nährstoffe für den Hund gut verwertbar!

Vorkommen

Getreide (Reis, Mais, Weizen), Nudeln, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Obst, Gemüse

Für den Aufbau: Proteine

Proteine sind langkettige Moleküle und bestehen aus Aminosäuren. Einige wichtige Aminosäuren wie Arginin, Lysin kann der Hund nicht selber herstellen.

ProteineAufgaben

Hunde haben einen großen Bedarf an hochwertigen Proteinen. Sie sind wichtige für den Aufbau und Erneuerung von Organen, Muskeln, Knochen Haut, Blut, Gewebe sowie für die Immunabwehr.

Vorkommen

Tierische herkunft: Fleisch, Leber, Lunge, Pansen, Fisch, Eier, Michprodukte pflanzliche Herkunft: Bohnen, Linsen, Erbsen, Sojabohnen

Noch mehr Energie: Fette

Fette sind bedeutende Energielieferanten, 1 g Fett liefert 9 kcal, also das 2,5 fache der Energie von Kohlenhydraten oder Eiweiss. Bestimmte Fettsäuren kann der Hund nicht selber herstellen, darum muss muss er sie aus der Nahrung beziehen. Besonders wichtig sind die Omega-3-Fettsäuren und die Omega-6 Fettsäuren

FetteAufgaben

Fette/Fettsäuren sind wichtige Energielieferanten, regulieren Stoffwechselvorgänge, ermöglichen die Aufnahme von bestimmten Vitaminen, sind wichtig für die Zellmembran, sorgen für ein glänzendes, dichtes Fell und gesunde Haut.

Vorkommen

Fette: Butter, Talg, Eier, Öl Omega-3-Fettsäuren: Meerestiere, Leinsamen, Rapsöl, Sojaöl Omega-6-Fettsäuren: Sonnenblumenöl, Distelöl

 

In unserem Shop finden Sie hochwertiges Futter, das speziell nach diesen Bedürfnissen entwickelt wird. Zum Beispiel Royal Canin Medium Junior 32. Es wird für den Verdauungsapparat des Hundes entwickelt und berücksichtigt alle oben genannten Eigenschaften. Wichtige Kohlenhydrate wie Mais und weizen, hochwertiges Fleisch für den Proteinbedarf, essentielle Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, sowie wichtige Mineralien und Vitamine, die für eine gesunde Hundeernährung wichtig sind.

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Kommentar

  1. Sissi ist ja süss :-)

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