Ohne Hundeerziehung hetzt der Hund dem Kaninchen ohne Rücksicht auf Verluste hinterher und achtet weder auf den Straßenverkehr, noch auf sein Herrchen. Obwohl das Jagen ein Hundeinstikt ist, kann man ihm mit der richtigen Hundeerziehung entgegen wirken. Da die Jagdlust meist durch schnelle Bewegungen ausgelöst wird, reagiert der Hund nicht nur auf Katze oder Kaninchen, sondern auch auf Skater und Jogger. Diese sind dann meist nicht nur erschrocken und ängstlich, sondern auch der Hund bringt sich in Gefahr.
Mit der Hundeerziehung den Hund kontrollieren und ablenken
Da das Jagen angeboren ist, kann man es dem Hund nicht ganz abgewöhnen. Es kann jedoch kontrolliert und in eine andere Richtung gelenkt werden. Dabei sollte man sich nicht nur auf ein intensives Rückruftraining konzentrieren, sondern bei der Hundeerziehung darauf achten, dass man ihm schon vom Welpenalter an Alternativen anbietet. Wenn also eine mögliche „Beute“ in das Blickfeld des Hundes gerät, sollte das Herrchen immer versuchen, den Hund spielerisch abzulenken.
Beginnt man mit dieser Art der Hundeerziehung bereits im Welpenalter und zieht sie konsequent durch, wird der Hund nur selten seinem Jagdinstinkt nachgeben. Experten empfehlen ein körperlich förderndes Spiel, wofür ein Zerrspiel besser geeignet ist als ein Suchspiel.
Hundeerziehung durch vorausschauenden Spaziergang
Bei Hunden die nicht mehr im Welpenalter sind, ist es jedoch schwieriger mit dieser Art der Hundeerziehung Erfolg zu haben, da die Jagd Teil der Selbstbelohnung ist. Dabei ist nicht einmal ein Jagderfolg nötig, allein das Hetzen lässt ein Hundeherz höher springen. Es ist daher ratsam den Hund nur dann von der Leine zu lassen, wenn nicht mit einer „Jagdsituation“ zu rechnen ist.
Weitere Tipps zur Hundeerziehung
Mit Hilfe eines gezielten Anti-Jagdtrainings ist es möglich den Hund auch in kritischen Situationen zu kontrollieren. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, wobei eine positive Verstärkung empfohlen wird. Da gerade diese Art der Hundeerziehung besonders schwierig ist, benötigt man Fingerspitzengefühl und Erfahrung und lässt sich am besten von einem Hundetrainer anlernen.
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Ein gelungener Artikel.
Ich bin der Meinung das Hundetraining generell nur mit positiver Verstärkung erfolgen sollte – egal wie diese positive Verstärkung aussieht.
Normalerweise sind Hunde sehr lernbegierig und wollen es ihrem Menschen Recht machen – hinzu kommt im Welpenalter der ausgeprägte Spieltrieb.
Wenn man dann offen und spielerisch an Erziehung herangeht hat man die besten Chancen auf Erfolg.
Liebe Grüße
Kommentar von Stefanie am 25.06.2011 um 03:18Stefanie
Ein super geschriebener Artikel,
denn ich bin genau dieser Meinung, dass ein Hundetraining generell nur positiv erfolgen sollte. Das Maximum an Freiheit und artgerechter Haltung, dem Hund und auch dem Menschen gut bekommen sollte und dies ist das aller wichtigste.
Mit besten Grüßen
Kommentar von Penny am 04.01.2012 um 16:48Penny
Hundeerzeihung ist das wichtigste für einen Hundhalter. Nur so kann er ungestört mit dem Hund sich außerhalb seiner Wohnung oder Haus mit dem Hund unterwegs sein.
Kommentar von Jung am 16.01.2012 um 16:01