Eins ist sicher: wären Hunde fähig, sich Ihre Mahlzeiten selbst auszusuchen und zubereiten zu können – sie würden sich für eine Ernährung mit Biologisch artgerechtem rohem Futter entscheiden!
Unter BARF versteht man eine weitgehend naturnahe Ernährung für Hunde. Besondere Vorteile hat dies für Hunde, die unter einem sensiblen Verdauungstrakt
oder Allergien leiden. Bei der Fütterung mit BARF handelt es sich um eine Methode, die sich am natürlichen Nahrungsangebot und der von den Wölfen ererbten Ernährungsweise orientiert. Der Hauptbestandteil eines ordentlichen BARF-Menüs ist daher rohes Fleisch.
BARF-Produkte im Zoofachhandel
Da die meisten Hundehalter wohl eher selten einen Hirsch erlegen oder auf Hasenjagd gehen, um Ihren vierbeinigen Freund artgerecht ernähren zu können, hat der Zoofachhandel mit zahlreichen Frostfutter-Sorten alltagstaugliche Lösungen für dieses Problem auf den Markt gebracht. Als Frostfutter im tiefgekühlten Zustand bleiben dem rohen Fleisch alle Nährstoffe enthalten und die Auswahl reicht von Rindfleisch, Huhn und Innereien bis zu Lamm, Pferd und Fisch.
Das perfekte BARF Menü besteht allerdings nicht nur aus rohem Fleisch: ergänzende Zutaten wie leckere Kräuter, geraspeltes Gemüse und spezielle BARF-Ergänzungsmittel runden die reichhaltige Mahlzeit ab. Auch Eier, Obst in kleinen Mengen und verschiedene kalt-gepresste Öle (z.B. Lachsöl) eignen sich zur Beimischung. So kann das selbst zubereitete Futter individuell auf die gesundheitlichen Bedürfnisse und die bevorzugte Geschmacksrichtung des vierbeinigen Freundes abgestimmt werden.
Die Umstellung auf eine Ernährung mit BARF kann zumeist übergangslos erfolgen – es sollte lediglich vor Beginn ein Fastentag eingelegt werden, damit sich der Darm entleeren kann. Am nächsten Tag kann die rohe Nahrung in zwei bis drei Portionen verfüttert werden.
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